KindertageseinrichtungenKindertageseinrichtungen

Sie befinden sich hier:

  1. Soziales
  2. Kindertageseinrichtungen

Kindertageseinrichtungen

  • Kompaktkurs Heilpädagogik

    Lehrgangsnummern und Termine

    21054783/1
    Modul 1:
    06.05.2021
    Anmelden

    21054783/2
    Modul 2:
    20.05.2021
    Anmelden

    21094783/3
    Modul 3:
    23.09.2021
    Anmelden

    21114783/4
    Modul 4:
    25.11.2021
    Anmelden

    22024783/5
    Modul 5:
    10.02.2022
    Anmelden

    22054783/6
    Modul 6:
    12.05.2022
    Anmelden

    22094783/7
    Modul 7:
    22.09.2022
    Anmelden

    22114783/8
    Modul 8:
    10.11.2022
    Anmelden      

    21054783 
    Modul 1 bis Modul 8
    06.05.2021 bis 10.11.2022
    Anmelden

    Zielgruppe:
    Fachkräfte aus inklusiv arbeitenden Tageseinrichtungen für Kinder

    Kontext:
    Der Landesrahmenvertrag nach § 131 SGB IX formuliert als eine strukturelle Anforderung an Kindertageseinrichtungen, in denen heilpädagogische Leistungen erbracht werden, das Vorhandensein eines heilpädagogischen Grundlagenwissens.
    Nicht in jeder Einrichtung ist eine Heilpädagogin mit entsprechenden Fachkenntnissen als Zusatzkraft tätig. Und nicht jede Kindertageseinrichtung realisiert die Basisleistung für Kinder mit Teilhabebedarf mit dem Modell Zusatzkraft. An die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtungen richtet sich der Kompaktkurs Heilpädagogik mit acht Modulen zu unterschiedlichen Aspekten der Begleitung von Kindern mit (drohender) Behinderung. Bestandteil jedes Moduls ist eine Einheit zur kollegialen Supervision. Kollegiale Supervision ist ein Verfahren zur Moderation eines berufsbezogenen Selbsthilfeprozesses mit dem Ziel der gemeinsamen Reflexion beruflicher Situationen und der Entwicklung entsprechender Lösungsmöglichkeiten.
    Die Module können einzeln oder kompakt gebucht werden.

    Inhalte:
    Modul 1 „Was brauchen Kinder für eine gesunde Entwicklung?“
    Unter dieser Leitfrage werden wir uns mit den Bausteinen der kindlichen Entwicklung auseinandersetzen und dabei die Wechselwirkungen zwischen Beeinträchtigung der Wahrnehmung und der Motorik, der Emotionalität und des sozialen Verhaltens thematisieren. Dabei nimmt das Konzept der Psychomotorik, das einen untrennbaren Zusammenhang zwischen Bewegungsverhalten und der psychischen Befindlichkeit eines Menschen annimmt, einen besonderen Stellenwert ein.
    Die Einführung in das Verfahren der kollegialen Beratung, seinen theoretischen Hintergrund, Abläufe und Methoden stellt den dritten inhaltlichen Schwerpunkt des ersten Moduls dar.
    Modul 2 „Praxistag“
    Nur wer seinen Körper kennt und sich an ihm orientiert, kann sich auch an der Umwelt orientieren und selbstbestimmt handeln und die Umwelt beeinflussen. (vgl.: Renate Zimmer)
    Das zweite Modul steht ganz im Zeichen des praktischen Tuns und der Reflexion vielfältiger Bewegungserfahrungen über die eine Annäherung an die Prinzipien und Ziele der Psychomotorik erfolgt.
    Ein ressourcenorientierter Blick auf das Kind, die Förderung seiner Selbstständigkeit sind z. B. Handlungsmaximen, die im Rahmen der täglichen inklusiven Arbeit eine große Bedeutung haben und die wir im Rahmen dieses Moduls näher betrachten wollen. Abgerundet wird der Praxistag mit einer Einheit der Kollegialen Supervision.
    Modul 3 „Die inklusive Begleitung unter dreijähriger Kinder“
    Die inklusive Begleitung unter dreijähriger Kinder, rückt Fragen nach Bindung, Vertrauen und der Gestaltung von Übergängen in den Fokus des dritten Moduls. Entwicklungspsychologische Grundlagen der ersten drei Lebensjahre auf Basis der Lehren von Freud, Erikson und Piaget werden aufgefrischt. Die motorische Entwicklung wird vor dem Hintergrund des Konzeptes der selbstständigen Bewegungsentwicklung Emmi Piklers bewertet. Die Interaktion mit jüngeren Kindern verläuft zum Großteil nonverbal, kindliche Signale zu erkennen und zu deuten ist deshalb ein Themenschwerpunkt des dritten Moduls, weitere sind psychomotorische Praxisangebote für Kinder dieser Altersstufe und die Kollegiale Supervision.
    Modul 4 „Der gute Grund für herausforderndes kindliches Verhalten“
    Kinder, die normabweichendes Verhalten zeigen, belasten den Alltag in der Kita und fordern die Fachkräfte heraus. Warum verhalten sich Kinder so? In Situationen mit hoher Konfliktdichte fehlt Kindern oft die Fähigkeit zur Selbststeuerung- und Regulation. Dieses Modul befasst sich mit den biologischen und sozialen Bedingungen, die die psychische Struktur der Kinder prägen und zeigt Wege aus dem Dilemma des Kindes auf. Vorgestellt wird in diesem Zusammenhang das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach M.B. Rosenberg. Es soll Menschen ermöglichen wertschätzend miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren. Einen weiteren Schwerpunkt des vierten Moduls stellt die kollegiale Supervision dar.
    Modul 5 „Haltung und Rolle der Fachkraft“
    Die vorurteilsbewusste Haltung der inklusiven Fachkräfte im Umgang mit Vielfalt beeinflusst in hohem Maß das Gelingen der Inklusion. Dazu bedarf es nicht nur einer kritischen Reflexion der Praxis, sondern auch der eigenen Befindlichkeit. Selbstfürsorge, Achtsamkeit gegenüber persönlichen Bedürfnissen und ein wirksames Stressmanagement stärken die Resilienz im Umgang mit den Anforderungen des pädagogischen Alltags.Im vierten Modul stehen vor dem Hintergrund der Analyse des Spannungsfeldes des Arbeitsplatzes und der Rolle der inklusiven Fachkraft hilfreiche Maßnahmen zur Psychohygiene im Veranstaltungsmittelpunkt. Eine Einheit zur Kollegialen Supervision rundet das Programm des fünften Moduls ab.
    Modul 6 „Diagnostik verstehen“
    Die Entwicklung von Kindern mit drohender Behinderung wird besonders in den Blick genommen und mit einer entsprechenden Diagnostik konkretisiert. Diese liefert Hinweise für die konkrete Förderung und Begleitung des Kindes, einerseits durch therapeutische Maßnahmen, andererseits durch alltagsintegrierte Hilfen in der Kindertageseinrichtung. Eine Vernetzung aller Personen und Professionen, die das Kind betreuen und begleiten ermöglicht eine stimmige und wirksame Entwicklungsbegleitung. Auch das sechste Modul endet mit der kollegialen Supervision.
    Modul 7 „Spiel und Bewegung drinnen und draußen -Motoren der kindlichen Entwicklung“
    Durch die hohe intrinsische Motivation des Kindes ermöglicht das Spiel neurale Vernetzungen im Hirn und ermöglicht differenzierte Lernerfahrungen. Kinder entwickeln durch ihre natürliche Neugier schnell eine intensive Beziehung zur Natur, lassen sich von deren Rhythmus faszinieren und sind begeistert von den Fähigkeiten, die man braucht, um in der Natur zu überleben. Spiel und Naturerfahrung sind zwei Schwerpunkte des siebten Moduls, ein weiteres ist eine Praxiseinheit zu „Psychomotorik in der Natur.“ Bewegung in der Natur ist ein Motor für die Entwicklung der kindlichen Kognition. Wie Bewegung in der Natur Kreativität freisetzt, Sozial- und Materialerfahrung ermöglicht und diverse Entwicklungsbereiche nachhaltig beeinflusst soll durch die Praxiseinheit erlebbar gemacht werden. Den Abschluss des Moduls bildet eine Einheit der Kollegialen Supervision.
    Modul 8 „Die Bedeutung einer sicheren Bindung für die Entwicklung des Kindes“
    Kinder brauchen vertrauensvolle und stabile Beziehungen, die ihnen die Sicherheit geben, sich forschend ihrer Umwelt zuwenden zu können. Wie können pädagogische Fachkräfte den Aufbau sicherer Bindungen unterstützen und welche Bedeutung haben eigene Bindungserfahrungen auf die Gestaltung der Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind? Im Rahmen dieses Moduls werden bindungsfördernde- und hemmende Faktoren und Merkmale einer guten Interaktionsqualität beschrieben. Thematisiert wird in diesem Zusammenhang das Konzept Marte Meo, das Videoaufnahmen gelingender Interaktionen nutzt, um Stärken und Ressourcen der Handelnden in den Mittelpunkt von Beratungsprozessen zu stellen. Die Peer-Kontakte werden vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für das kindliche Lernen reflektiert.

     Die Fortbildung endet mit einer Einheit der Kollegialen Supervision.

    Kosten
    200,00 € pro Modul incl. Verpflegung
    Es empfiehlt sich der Einsatz eines Bildungsschecks

    Tagungsorte:
    DRK-Tagungshotel Münster gGmbH
    Sperlichstraße 27
    48167 Münster

    Verein für Mototherapie und Psychomotorische Entwicklungsförderung
    Gasselstiege 13
    48159 Münster

    Referententeam:
    Olesja Hoffmann, Sportwissenschaftlerin B.A., Motologin M.A.
    Claudia Althaus, Dipl. Sozialpädagogin, staatlich geprüfte Motopädin, Marte Meo Therapeutin
    Sandra Furth, staatlich anerkannte Motopädin, Kinderkrankenschwester
    Michael Hermanns, Heilpädagoge B.A., Zusatzqualifikation Psychomotorik B.A, (dakp) Wildnispädagoge
    Linda Oswald, Heilpädagogin, B.A., staatlich anerkannte Motopädin
    Judith Scheffer, staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin, staatlich anerkannte Motopädin
    Dario Van Loey, Sport- und Gymnastiklehrer (be), staatlich anerkannter Motopäde

  • Die Leitung einer Kindertageseinrichtung – Seminar in fünf Modulen

     

    Lehrgangsnummern und Termine
    20094708
    14.09.2020 – 15.09.2020
    03.11.2020 – 04.11.2020
    09.02.2021 – 10.02.2021
    26.05.2021 – 27.05.2021
    20.09.2021 – 21.09.2021

     

    Anmelden      

    Veranstaltungsort:
    DRK-Tagungshotel Münster gGmbH, Sperlichstraße 27, 48151 Münster

    Zielgruppe
    Leiterinnen und Leiter von Tageseinrichtungen für Kinder und stellvertretende Leitungskräfte. 

    Inhalte:

    Modul 1
    Rechtliche Aspekte der Kindergartenarbeit
    Diverse bundes- und landesgesetzliche Vorgaben, sowie Verordnungen, Richtlinien, Empfehlungen und Vereinbarungen prägen das Alltagsgeschäft der Kindertageseinrichtung in hohem Maß. Welche Vorgaben macht das Kinder- und Jugendhilferecht und welche Bestimmungen zu ihrer Ausführung macht das KiBiz?
    Was ist anders im novellierten Kinderbildungsgesetz, das zum 01.08.2020 in Kraft tritt? Welche Bestimmungen müssen der Leitung einer Kindertageseinrichtung bekannt sein?
    „Mitarbeiter rechtssicher führen – Arbeitsrecht in der Praxis“
    Für eine erfolgreiche und professionelle Mitarbeiterführung werden arbeitsrechtliche Instrumentarien praxisnah vermittelt, anhand alltäglicher, typischer Problemstellungen eines Vorgesetzten sowie korrekte Handlungsweisen gezeigt.
    Themenschwerpunkte:
    Vertragsabschluss
    Stellenbeschreibungen
    Probezeit
    Arbeitszeiten und Überstunden
    Arbeitnehmerhaftung
    Kündigung und Änderungskündigung
    Mutterschutz und Elternzeit

    Modul 2
    „Die Leitung einer Einrichtung – Standortbestimmung und Perspektive“
    Die Leitung vertritt den Träger in der Kita. Ihre Aufgabe: Die im Betreuungsvertrag zugesicherten Leistungen im pädagogischen Alltag mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern qualifiziert umzusetzen. Basis der gemeinsamen Arbeit ist das vom Träger vertretene Konzept frühkindlicher Förderung. In Kürze lässt sich so der Rahmen für die Aufgabenwahrnehmung von Leitung, stellvertretender Leitung bzw. künftiger Leitung beschreiben.
    Wie weit es der Einrichtung gelingt, diesem Auftrag gerecht zu werden, hängt neben den vom Träger bereitgestellten Rahmenbedingungen wesentlich von der Fähigkeit der Leitung ab, Einrichtungsziele, Potential der Mitarbeiterschaft und die eigene Persönlichkeit in Einklang zu bringen.
    In diesem Modul wollen wir uns die Zeit zu einer Standortbestimmung nehmen: Welche Ziele ergeben sich aus unserer Konzeption und wie erfolgreich sind wir in deren Umsetzung? Wie schätze ich das fachliche und soziale Potential meiner Mitarbeiterschaft ein und wie kann ich es fördern? Wo sehe ich mich selbst als Leitung im Umgang mit den vielfältigen an mich gerichteten Ansprüchen?
    Im zweiten Schritt wären aus dieser Bestandsaufnahme Schlüsse zu ziehen: Was machen wir gut? Wo müssen wir besser werden? Was ergibt sich im Blick über den Tellerrand als neue zukunftsorientierte Perspektive?
    Idealerweise sorgen diese Überlegungen auf Seiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für transparente inhaltliche Zielsetzungen, neue Akzente im Führungsstil und eine selbstbewusste Erweiterung der persönlichen Leitungsressourcen

    Modul 3
    „Gesprächskompetenz, auch in brisanten Situationen“

    Klare, prägnante und plausible Kommunikation, Mut zur Auseinandersetzung und Klärung, das sind Erfolgsfaktoren einer vertrauensbildenden und zielgerichteten Gesprächsführung. Im Seminar setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrem Kommunikationsstil auseinander, lernen Kommunikationskriterien kennen und erhalten konkrete Gesprächsführungstools, um Gespräche vorzubereiten und erfolgreich zu führen. Den Grundlagen der Gesprächsführung in Situationen mit hoher Konfliktdichte, wie sie im Team, im Umgang mit einzelnen Mitarbeiterinnen, in der Elternarbeit oder im Kontakt mit externen Kooperationspartner entstehen können, kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu. Inhalte:

    • Das gute Gespräch: förderliche und hinderliche Verhaltensweisen im Gespräch
    • Was Gespräche beeinflusst: Faktoren zur Vorbereitung auf das Gespräch
    • Die Grundhaltung: Ich - Botschaften, Zuhören, Verständnis
    • Meine „Konfliktgeschichte“: Konfliktlösungen zwischen Reflexion und Temperament
    • Konfliktpotential im Team: die vier Stufen der Teamentwicklung
    • Kriterien konstruktiven Gesprächsverhaltens
    • Konflikte moderieren
    • Beschwerden strukturiert bearbeiten

    Modul 4
    „Die achtsame Leitung – zur Ruhe kommen, präsent sein, Zeit haben“
    Als Leiter*in Ihrer Einrichtung sind Sie überwiegend mit den Bedürfnissen anderer beschäftigt. Hinzu kommt Zeitdruck, weil Sie viele sehr komplexe Aufgaben konzentriert zu erledigen haben, dabei gleichzeitig hier und da als „Feuerwehr“ gerufen werden und stets mit Störungen rechnen müssen.  In dieser Vielfältigkeit der Herausforderungen zentriert zu bleiben und sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren ist entscheidend für Ihre eigenes Wohlbefinden und Ihre Gesundheit.
    In diesem Modul möchten wir Ihnen eine Einführung in ein achtsamkeitsbasiertes Führungskonzept geben. Dazu gehören:
    Alltagstaugliche Übungen zur Achtsamkeit
    Sensibilisierung für kognitive und emotionale Prozesse, um die Fähigkeit zur Selbstreflexion zu stärken
    Eigene Ressourcen kennen und konstruktiv nutzen
    Anregungen zur Entwicklung eines Konzeptes zur Selbstfürsorge
    Weitergabe eines selbstfürsorglichen Arbeitsstils an die Mitarbeiter*innen

    Modul 5
    „Was hatten wir vor? Was ist daraus geworden?“ - Praxisreflexion
    Unter vier Themenschwerpunkten haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Leitungsseminars mit ihrer Rolle und ihren Aufgaben auseinandergesetzt: konzeptionelle Fragen, Reflexion des persönlichen Führungsverhaltens, rechtliche Klärungen, Herausforderungen der Zukunft, persönliches Auftreten, hilfreiche Kommunikation und nicht zuletzt Möglichkeiten eines achtsamen ressourcenorientierten Handelns wurden durchdacht und führten zu konkreten Vorhaben für die Weiterentwicklung des persönlichen Leitungsverständnisses.
    Zu welchen Schlüssen kommen wir heute im Blick zurück?
    Wo stehe ich heute als Leiterin?
    In welchen Handlungsfeldern fühle ich mich gestärkt, was bereitet mir geradezu Vergnügen, was weiterhin Kopfschmerzen?
    Dieses Modul bietet (optional) die Möglichkeit, auf konkrete Leitungsfragen, die in den vorherigen Seminaren nicht bearbeitet werden konnten oder die sich zwischenzeitlich ergeben haben, einzugehen.

    Kosten
    1.420 € inklusive Unterkunft und Verpflegung

    Referentinnen und Referenten
    Ute Birkemeyer, Diplompädagogin
    Friedel Konietzny, Diplom-Sozialpädagogin
    Matthias Lennartz, Jurist
    u.a.

  • Fachtagung „Gemeinsame Erziehung"

    Lehrgangsnummer und Termin

    21094709
    01.09.2021 bis 02.09.2021
    Anmelden    

    Zielgruppe
    Fachkräfte aus inklusiv arbeitenden Tageseinrichtungen für Kinder

    Inhalt
    Im Rahmen der Fachtagung werden folgenden Schwerpunktthemen bearbeitet:
    „Der gute Grund für herausforderndes kindliches Verhalten“
    „Mathematikschwäche - eine psychologische Annäherung“
    „Die Entwicklung der Lateralität und der Graphomotorik“
    „Ein Jahr Landesrahmenvertag - Wie läuft es in der Praxis?“
    Neben den Inputs der Experten gibt es Zeiten für die kollegiale Supervision.
    Hierzu können Sie gerne Ihre Fragen und Anliegen aus Ihrer Praxis mitbringen.

    Seminarzeiten
    Tag 1: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
    Tag 2: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr

    Kosten
    130,00 € mit Unterkunft im Einzelzimmer und Verpflegung
    110,00 € ohne Unterkunft, mit Verpflegung

    Veranstaltungsort
    DRK-Tagungshotel
    Sperlichstraße 27
    48151 Münster 

    Referentinnen:
    Rosi Nieters, Diplom Sozialpädagogin, Kinderkrankenschwester
    Olesja Hoffmann, Sportwissenschaftlerin B:A:, Motologin; M.A.
    Cita Kleyer, Diplom Psychologin
    Gabriele Thomauske-Mehlis, Diplom-Sozialpädagogin

     

     

     

  • Die ICF-CY als roter Faden in der interdisziplinären Zusammenarbeit

    Lehrgangsnummer und Termin
    21094780 
    07.09.2021 
    Anmelden

    Zielgruppe
    Fachkräfte aus Tageseinrichtungen für Kinder

    Inhalt
    Die ICF-CY ist ein Kategorisierungssystem zur Darstellung gesundheitsrelevanter Aspekte bei Kindern und Jugendlichen. Das von der Weltgesundheitsorganisation entwickelte Instrument ist geeignet, die Lebenswirklichkeit eines Kindes mit gesundheitlichen Einschränkungen abzubilden. Dabei fokussiert es nicht nur das das Gesundheitsproblem, sondern auch Aspekte der Partizipation und die Wirkung von Umweltbedingungen und personenbezogenen Faktoren.

    Das Bundesteilhabegesetz setzt eine ICF- Orientierung in den Leistungsbeschreibungen und Teilhabeplanungen voraus.

    Die im Hilfesystem des Kindes agierenden verschiedenen Berufsgruppen verfügen über unterschiedliche Fachsprachen. In diesem Zusammenhang bietet die ICF-CY die Chance einer „gemeinsamen Sprache“ und die Grundlage für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.

    Im Rahmen dieser Tagung erfolgt eine Einführung in die Philosophie der ICF-CY und eine Auseinandersetzung mit dem ihr zu Grunde liegenden Behinderungsbegriff.

    Vor dem Kontext der Frage, wie die ICF-CY in die Arbeit der Kindertageseinrichtung einfließen kann, erfolgt anhand von Fallbeispielen ein Transfer in die Praxis.

    Kosten 
    95,00 €, inklusive Verpflegung

    Tagungsort
    DRK-Tagungshotel Münster gGmbH
    Sperlichstraße 27, 48151 Münster

    Tagungszeiten
    Das Seminar beginnt um 09.00 Uhr und endet um 16.30 Uhr

    Referentin
    Andrea Espei, Ergotherapeutin b.sc., Expertin für das Thema ICF

  • Inklusionsveranstaltungen für Kindertageseinrichtungen Schwerpunkt: Teilhabe und Förderplan - Online

    Lehrgangsnummern und Termine

    21034779
    09. März 2021 / 10:00-13:00 Uhr 
    Dieser Termin ist ausgebucht!


    21034780
    11. März 2021 / 10:00-13:00 Uhr 
    Dieser Termin ist ausgebucht!   

    21034781
    15. März 2021 / 10:00-13:00 Uhr 
    Dieser Termin ist ausgebucht!      

    21034782
    17. März 2021 / 10:00-13:00 Uhr 
    Dieser Termin ist ausgebucht! 

    Zielgruppe
    Pädagogische Fachkräfte der DRK-Kindertageseinrichtungen. Die Videokonferenzen sind zunächst für die Einrichtungen gedacht, die aktuell Kinder mit Behinderungen betreuen oder neue Anträge stellen wollen. 

    Inhalte:
    Mit dem Inkrafttreten der neuen Verfahrensvereinbarung Kindertageseinrichtungen zum 01.08.2020 in Westfalen-Lippe kommen neuen Anforderungen an die Teilhabe- und Förderplanung zum Tragen.
    Eine zentrale Neuerung gegenüber der bisherigen Teilhabe- und Förderplanung ist die Ausrichtung der Maßnahmenplanung an den vorhandenen Teilhabebeeinträchtigungen des Kindes im Kontext der spezifischen Einrichtungsbedingungen. Dabei werden die Ressourcen und Teilhabebeeinträchtigungen des Kindes anhand der Entwicklungsbereiche betrachtet. Eine weitere Neuerung stellt die Zielformulierung für die Begleitung in der Kindertageseinrichtung sowohl aus Sicht der Eltern bzw. des Kindes als auch aus Sicht der pädagogischen Fachkräfte dar. 
    Daher bieten wir vier inhaltsgleiche Videokonferenzen an, in denen wir gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften eine beispielhafte Teilhabe und Förderplanung erstellen. 

    Sonstiges: 
    Für jede Veranstaltung sind 30 Plätze vorgesehen. Die Daten zur Videokonferenz (GoToMeeting) erhalten Sie vorab per Mail. Eine Einwahl über Telefon ist ebenfalls möglich.

    Kosten
    Die Veranstaltung ist kostenfrei

    Referentinnen und Referenten
    Petra Fricke, Fachberaterin Kindertageseinrichtugen
    Claudia Finger-Heints, Fachberaterin Kindertageseinrichtungen

  • Anleiten von Praktikantinnen und Praktikanten

    Lehrgangsnummer und Termine
    21014706

    20.01.2021 09.00 Uhr -17.00 Uhr
    10.03.2021 14.30 Uhr -17.30 Uhr
    20.05.2021 14.30 Uhr -17.30 Uhr
    22.06.2021 14.30 Uhr -17.30 Uhr

    Anmeldeschluss:
    16.12.2020

    Anmelden      

    Zielgruppe

    Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren, die Anleitungsaufgaben wahrnehmen.

    Insbesondere durch die Einführung der praxisintegrierten Erzieherausbildung erhalten der Lernort Praxis und die Professionalisierung der anleitenden Fachkräfte eine zentrale Bedeutung.

    Inhalte
    Diese Fortbildungsreihe führt in zwei Tagesseminaren in die Grundlagen der Praxisanleitung ein und vermittelt theoretisches Wissen zur Planung, Durchführung und Dokumentation der Anleitungsgestaltung. Drei sich anschließende halbtägige Supervisionstermine unterstützen die pädagogischen Fachkräfte im Prozess der Anleitung.

    Inhaltliche Schwerpunkte:

    • Das Anforderungsprofil der Praxisanleiterin, des Praxisanleiters
    • Die gegenseitigen Erwartungen zwischen Anleiter*in und Praktikant*in
    • Die Vorbereitung der Praxisanleitung und die Bedeutung des Ausbildungsplan
    • Die Kooperation zwischen Schule und Praxis

    Kosten
    350,00 € incl. Verpflegung

    Veranstatungsort
    DRK Tagungshotel Münster gGmbH, Sperlichstraße 27, 48151 Münster

    Referent:
    Dirk Achterwinter, Dipl. Pädagoge, Gestalttherapeut, Supervisor

  • Souveräne Kommunikation in herausfordernden Gesprächen mit Eltern

    Lehrgangsnummer und Termin
    21044778

    •  14. April 2021, 9.00 – 16.00 Uhr in Präsenzform* oder
    •  14. und 15. April 2021, je 9.00 – 12.30 Uhr als Online-Seminar ausgebucht!

    Anmelden      

    Zielgruppe
    Pädagogische Fachkräfte aus Tageseinrichtungen für Kinder

    Kontext
    In der Kita gibt es viele Gesprächssituationen, die päd. Fachkräfte gestalten können und auch müssen. Gespräche mit Eltern ergeben sich im Alltag zwischen Tür und Angel, besonders beim Bringen und Abholen der Kinder. Andere Gespräche sind konzeptionell vorgesehen, terminiert und werden von den pädagogischen Fachkräften arrangiert. Auch bitten Eltern um Rat, suchen den Austausch, die Beratung, das Gespräch. Die Begleitung und Beratung von Eltern ist daher ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit.
    Pädagogische Fachkräfte begleiten Kinder und ihre Familien auf ihrer Reise durch die Kita-Zeit und haben damit auch einen nicht zu verachtenden Einfluss darauf, welche Lernerfahrungen die Kinder und Familien auf diesem gemeinsamen Weg machen. Und obgleich jede Familie ihre Reise in ihrer eigenen Geschwindigkeit absolviert und ihre Erfahrungen selber macht, wohlwissend, dass auch gefährliche und anstrengende Wegabschnitte dazugehören, können pädagogische Fachkräfte einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass sie gut und gestärkt durch die Zeit kommen.
    Eine durchdachte Gesprächsführung mit einer systemischen Sichtweise, sowie einer dialogischen Haltung ist hierfür eine gute Grundlage; sie ist ein wesentliches Steuerungsinstrument für die Beziehungsgestaltung in der Kita.
    Und dennoch stellen manche Elterngespräche selbst gestandene Profis vor besondere Herausforderungen. Sie verlaufen nicht so, wie sie geplant waren, oder es ist bereits im Vorfeld klar, dass es zu Schwierigkeiten kommen kann. Manchmal laufen Gespräche auch aus dem Ruder und man hat das Gefühl, gegen Wände zu reden und scheint eher gegeneinander als miteinander zu arbeiten. Dabei haben pädagogische Fachkräfte wie Eltern dasselbe Ziel: Die positive Entwicklung der Kinder.
    Und so müssen sich pädagogische Fachkräfte immer wieder mit Gesprächssituationen oder auch plötzlichen Vorfällen auseinandersetzen, die manchmal emotional aufgeladen sind und besondere Kommunikationskompetenzen erfordern. Oft geht es darum, unvermittelt auf eine Beschwerde zu reagieren, den Eltern von besonderen Beobachtungen zu berichten oder ihnen konkrete Rückmeldungen zum Entwicklungsverlauf nahezulegen.

    Inhalt:
    Eine erfolgreiche Kommunikation in Elterngesprächen, setzt auf Dialog statt Monolog und braucht die Fähigkeit und das rhetorische Geschick Gespräche sicher meistern zu können. In diesem Seminar setzen Sie sich konkret mit Grundlagen der Gesprächsführung auseinander und erleben einfache Strategien wie auch herausfordernde Gespräche gelingen können.Das umfasst folgende Inhalte:

    • Wie sind Eltern? Wie „ticken Sie und welche Elterntypen gibt es? Wer braucht was?
    • Wie ist meine innere Haltung – eine Auseinandersetzung mit den eigenen Vorweg-Annahmen.
    • Systemisch begleiten. Was heißt das? Wie zeigt sich das im Alltag und Kontakt mit Eltern?
    • Wie kann ich einen individuellen Kommunikationsstil entwickeln und in meinen beruflichen Alltag integrieren?
    • Wie gelingen lösungsorientierte Gespräche? Und welche Kommunikationsstrategien haben sich bewährt?
    • Wie können herausfordernde Elterngespräche vorbereitet werden?
    • Wie kann ein herausforderndes Elterngespräch souverän geführt und reflektiert werden?
    • Welche Stolpersteine gibt es und was sind konkrete Gelingenskriterien?

    Sollte das Seminar nicht in Präsenzform stattfinden können, wird es an zwei aufeinander folgenden Vormittagen als Online-Seminar mit dem Social-Media-Tool Zoom durchgeführt.

    Kosten
    160,00 € inkl. Tagesverpflegung

    Veranstaltungsort
    DRK-Tagungshotel Münster gGmbH

    Referentin:
    Ursula Günster-Schöning-  
    Prozessbegleiterin und systemische Organisationsentwicklerin, SeniorCoach QRC und päd. Koordinatorin mit über 30 Jahren Berufserfahrung.
    Als staatlich anerkannte Sozialfachwirtin und Erzieherin war sie 20 Jahre im Bereich der Elementarpädagogik tätig, sechszehn Jahre davon als Führungskraft.
    2006 gründete sie das Fortbildungsinstitut ERFOR und begleitet seitdem Teams bei Veränderungsprozessen. Zudem arbeitet sie als Weiterbildnerin, Autorin und coacht Führungskräfte.

     

Foto: pixabay.com

Die Fortbildungsangebote für die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Tageseinrichtungen für Kinder sind so vielfältig wie die Anforderungen, denen Kindertageseinrichtungen ausgesetzt sind.
Um diese genau zu erfassen und individuelle Einrichtungsmerkmale sowie regionale Besonderheiten in die Planung unserer Bildungsangebote zu integrieren, bieten wir diese i.d.R. als Inhouseveranstaltungen an.
Sprechen Sie uns wegen Ihrer Fortbildungswünsche an, wir entwickeln ein passgenaues Angebot für Sie.
Wir 

Hinweis zu unseren ausgeschriebenen Fortbildungsangeboten 2021:
Falls Sie für diese Veranstaltung einen Bildungsscheck beantragen möchten, beachten Sie bitte, dass eine verbindliche Anmeldung erst nach der Beantragung des Bildungsschecks erfolgen kann. In diesem Fall senden Sie bitte eine Mail mit dem Titel „Interessensbekundung“ an gsb@drk-westfalen.de. Wir stimmen dann mit Ihnen das weitere Vorgehen ab. freuen uns auch über Ihre Anmeldung zu unseren zentralen Veranstaltungen.