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Qualifizierungsreihe Migrationsarbeit im DRK für hauptamtliche DRK-Mitarbeitende in Westfalen-Lippe

Ziel der Fortbildungsreihe "Migrationsarbeit im DRK" ist es, fach- und programmübergreifend einen genaueren Blick auf wichtige Themen in der Migrationsarbeit zu werfen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim DRK zu erreichen, die direkt oder indirekt mit diesem Themenkomplex in ihrer Arbeit zu tun haben. Wir laden deshalb alle hauptamtlichen DRK-Fach- und Führungskräfte in Westfalen-Lippe herzlich zu dieser Qualifizierungsreihe ein.

Die Teilnahme ist für die folgenden sechs Veranstaltungen der Qualifizierungsreihe kostenlos. Eine Mittagsmahlzeit kann gegen einen Kostenbeitrag in unserem Bistro eingenommen werden. 

  • Fachtag: Menschlichkeit in der Migrationsarbeit – Blickwinkel und Handlungsperspektiven

    Termin

    10. Oktober 2018 
    Anmeldefrist: 30.09.2018 Ausgebucht!
    Veranstaltungsort: Freiwilligen Agentur Münster, Gasselstiege 13, 48159 Münster

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    Ab 9:00 Uhr Anmeldung

    10.00 Uhr Begrüßung durch Dr. Hasan Sürgit, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V.

    10.15 Uhr Krisen und Notlagen in der Welt: Zur Verantwortung verpflichtet, Prof. Dr. Joachim Gardemann,
    Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der Fachhochschule Münster

    11.15 Uhr Integration vor Ort am Beispiel der Stadt Altena, Dr. Andreas Hollstein, Bürgermeister
    der Stadt Altena

    12.15 Uhr Pause

    13.00 Uhr Asyl in Deutschland: Politische und menschenrechtliche Analyse der aktuellen Asylpolitik,
    Volker Maria Hügel, Referent bei der GGUA Flüchtlingshilfe e.V.

    14.15 Uhr Pause

    14.45 Uhr Sprache der Entmenschlichung – Entmenschlichung durch Sprache Dr. Eric Wallis, Experte für politische Kommunikation und Framing

    16:00 Uhr Ende der Veranstaltung

  • Fortbildung: Besonders schutzbedürftige Geflüchtete – Herausforderungen und Handlungsperspektiven

    Termin
    12. September 2018
    Uhrzeit: 10.00 – 16.00 Uhr 
    Anmeldefrist: 29.08.2018
    Veranstaltungsort: DRK-Blutspendedienst West, Raum 3/4, Sperlichstraße 15, 48151 Münster

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    Inhalte

    Unbegleitete Minderjährige, Schwangere und Menschen mit psychischen Erkrankungen sind nur einige der Gruppen unter den Geflüchteten, die die Eigenschaft der besonderen Schutzbedürftigkeit teilen. Zu den Hürden und Problemen, denen alle Geflüchteten begegnen, kommen für die besonders schutzbedürftigen viele weitere hinzu. Häufig erfahren sie nach ihrer Ankunft in Deutschland immer noch Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung, was ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben besonders erschwert.

    Was den Begriff „besonders schutzbedürftig“ ausmacht und welche rechtliche Stellung besonders schutzbedürftige Geflüchtete einnehmen, soll Bestandteil dieser Veranstaltung sein. Anhand der Vorstellung zweier besonders schutzbedürftiger Gruppen sollen Hürden nach der Ankunft in Deutschland aufgezeigt und Strategien im Umgang mit Vulnerabilität reflektiert werden.

    Referierende:

    • Patrick Dörr & Lilith Raza, Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD),
       Queer Refugees Deutschland

    • Andreas Maisch, Psychologischer Psychotherapeut, Refugio Münster – Psychosoziale Flüchtlingshilfe

  • Fortbildung: Interkulturelle Öffentlichkeitsarbeit im DRK

    Termin
    24. September 2018
    Uhrzeit: 10.00 bis 17.00 Uhr
    Anmeldefrist: 10.09.2018
    Veranstaltungsort: 
    DRK-Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstr. 27, 48151 Münster

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    Inhalte 

    Der Begriff „Interkulturelle Öffentlichkeitsarbeit“ mag zunächst abstrakt klingen. Dahinter verbirgt sich aber die Frage, wie ernst wir es mit unserer Arbeit mit Zugewanderten und für Zugewanderte meinen. Erreichen wir mit unseren vielfältigen Tätigkeiten und Angeboten tatsächlich diejenigen, um die es uns geht? Ist unsere Arbeit bedarfsorientiert ausgerichtet und kommt die Hilfe wirklich dort an, wo sie gebraucht wird?

    In der Veranstaltung wollen wir einerseits zur Selbstreflektion anregen, andererseits theoretische und vor allem alltagspraktische Informationen zu exemplarischen Schwerpunktthemen vermitteln. Es wird des Weiteren daran gearbeitet, wie Beratungsangebote im Sozialraum besser bekannt gemacht werden können.

    Referent:

    • Cemalettin Özer, MOZAIK gGmbH, Bielefeld
      (Gemeinnützige Gesellschaft für interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote mbH)

  • Fortbildung: Dreamteam?! Interkulturelle Teamentwicklung und interne Kommunikation

    Termin 
    04. Oktober 2018
    Uhrzeit: 10.00 – 16.30 Uhr
    Anmeldefrist: 26.09.2018
    Veranstaltungsort: DRK-Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstr. 27, 48151 Münster

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    Inhalte 
    Ein gutes und professionell agierendes Team ist wichtig für Erfolg und Motivation im Arbeitsprozess. Mittlerweile sind viele Teams multikulturell zusammengesetzt. Eine solche Zusammensetzung befähigt nicht selbstverständlich, interkulturell sensibel und konfliktfrei zu handeln. Kommunikation ist nicht selten durch sprachliche Barrieren erschwert und verhindert den Austausch von unterschiedlichen Interessen, Gefühlen und Sichtweisen im Team.

    Was ist die Voraussetzung für gute Teamarbeit? Wie funktioniert gute Kommunikation? Worauf muss geachtet werden? Diese und viele weitere Themen sollen gemeinsam im Workshop bearbeitet werden.

    Referentin:

    • Angela Siebold, Diplom Sozialpädagogin, Supervisorin,
       Lehrbeauftrage an der Akademie für interkulturelle Handlungskompetenzen Bochum

  • Fortbildung: Compliance – Ein passendes Werkzeug für einen diskriminierungsfreien Verband?

    Termin
    19. November 2018 Ausgebucht!
    Uhrzeit: 10.00 – 17.00 Uhr
    Anmeldefrist: 05.11.2018
    Veranstaltungsort:
    DRK-Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstr. 27, 48151 Münster

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    Inhalte

    Das DRK ist in seiner Struktur, seinen Grundsätzen und Kernaufgaben interkulturell angelegt. Doch leben wir dies eigentlich auch in unserem Arbeitsalltag? Sorgen wir dafür, dass alle gleichermaßen teilhaben und mitwirken können? Mit dieser Fortbildung möchten wir Ihnen ein Werkzeug vorstellen, das genau an dieser Stelle ansetzt.

    Im ersten Teil setzen wir uns mit dem Begriff Compliance auseinander. Was bedeutet Compliance, wie wichtig ist sie für das DRK, welche Ziele verfolgt sie und welche Anforderungen werden dabei an die Mitarbeitenden gestellt?

    Im zweiten Teil schauen wir uns konkreter an, wie wir eine demokratische Kultur im beruflichen Alltag stärken und verbindliche Verhaltensstandards für das tägliche Handeln erarbeiten können.

    Referierende:

    • Nora Hausin, DRK-Generalsekretariat, Leiterin Stabstelle Compliance/Verbandsentwicklung

    • Anna-Lena Herkenhoff & Michael Sturm, Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster
       Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie

  • Fortbildung: Mein Auftrag – meine Rolle – meine Haltung. Drei wichtige Säulen in der Beratungsarbeit mit Migrantinnen und Migranten

    Termin 
    12. Dezember 2018 Ausgebucht!
    Uhrzeit: 10.00 – 16.00 Uhr
    Anmeldefrist: 16.11.2018
    Veranstaltungsort: DRK-Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstr. 27, 48151 Münster

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    Inhalte 

    In der Beratung von Zugewanderten sind Beraterinnen und Berater oft mit hohen Erwartungen an schnelle Hilfeleistungen und mit einem intensiven Kontaktangebot konfrontiert. Angesichts der Not der Hilfesuchenden kann schnell eine Dynamik entstehen, die bei den Beratenden zu Unsicherheiten und zur Überforderungen führt.

    Es gilt, den schwierigen Spagat zwischen Empathie und Fachlichkeit zu bewerkstelligen und eine Antwort auf die Frage zu finden: Wie können Beziehungsarbeit und Abgrenzung in Einklang gebracht werden?

    Angesichts der vielfältigen Herausforderungen der Beratung werden sich die Teilnehmenden der Fortbildung mit der eigenen Arbeitsmotivation, dem Arbeitsauftrag und der Rolle als Beraterin oder Berater sowie dem eigenen professionellen Selbstverständnis auseinandersetzen. Ferner werden sie Methoden der Abgrenzung an Beispielen aus der Praxis kennenlernen. Ziel ist die Erarbeitung einer professionellen empathischen Haltung in der Beratungsarbeit.

    Referentin:

    • Beate Nitzschke, Diplom Sozialpädagogin, Supervisorin,
       Trainerin und Coach für Fach- und Führungskräfte

  • "An erster Stelle Kinder" - Kindeswohl und Kindergesundheit von zugewanderten Kindern

    Fachtagung am 27.11.2018 in Münster

    Jedes Kind hat ein Recht darauf, gesund aufzuwachsen. Die Förderung gesunder Lebensumstände ist dafür die Voraussetzung. Bei zugewanderten Kindern sind eine bedarfsgerechte Gesundheitsvorsorge und -versorgung oftmals nicht gewährleistet. Hinzu kommen belastende Faktoren wie Traumatisierungserfahrungen oder ein unsicherer Aufenthaltsstatus. Eine unbeschwerte Kindheit ist unter diesen Bedingungen nicht gegeben. Mittlerweile sind viele Kinder in den Kinder- und Jugendeinrichtungen angekommen. Hier wurden viele Angebote geschaffen, um zugewanderten und insbesondere geflüchteten Kindern einen sicheren und gesunden Ort des Aufwachsens zu bieten.

    Unter der Maxime „an erster Stelle Kinder" greift die Fachtagung zentrale Themen rund um das Kindeswohl und die Kindergesundheit auf. Angesichts der weiter steigenden Zahlen von Kindern, die von Krieg, Not und Krankheit betroffen sind, ist das Recht jedes Kindes auf gesundes Aufwachsen auf allen gesellschaftspolitische Ebenen einzufordern.

    Diese Fachtagung soll einen aktuellen Überblick zur Thematik geben und Raum für Diskussion und Austausch schaffen.

    Mit dieser Tagung sprechen wir besonders die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen und Familienzentren, die Gesundheitsfachkräfte als auch die Mitarbeitenden in den Jugendämtern sowie den Flüchtlings- und Migrationsberatungsstellen an. 

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    Die Teilnahmegebühr beträgt 80,- € inklusive Mittagessen / Stehkaffee.

    09:30 Uhr Anreise und Stehkaffee

    10:00 Uhr Begrüßung und Einführung

    10:15 Uhr Kinderalltag – Erziehung weltweit

    Prof. (i.R.) Dr. Heidi Keller, Professorin für Psychologie, Universität Osnabrück

    11:30 Uhr Kinder mit Behinderung und

    Zuwanderungsgeschichte

    Musa Al Munaizel, pädagogischer Leiter Lebenshilfe

    Inklusionskita, Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., Berlin

    12:45 Uhr Mittagspause

    13:45 Uhr Kindeswohl und traumatisierte Kinder

    Dr. Diana Ramos-Dehn, Psychosoziales Zentrum Düsseldorf

    15:00 Uhr Kaffeepause

    15:15 Uhr Ort des gesunden Aufwachsens –   Gesundheitsförderung

    Christiane Gutwein, Referentin in der Wohlfahrts- und

    Sozialarbeit, DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.

    16:15 Uhr Fazit und Ausblick

    16:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Flyer zur Fachtagung „An erster Stelle Kinder“